Meerenge zurückgekehrt sei, indem er den Prinz Tankred ver-sickert, daß ihm nickt lieber sein werde, als eine Antwort zuerhalten, die gegen den Vertrag mit Gottfried von Bouillonund gegen den von den Kreuzfahrern geschwornen Eid nichtverstoßt: denn dadurch würde der Kaiser seinem Wunsck ge-mäß befähigt werden, den, Fürsten Tankred und seiner Sckaardurch einen gütigen Empfang zu zeige», wie hoch er den Adeldes eine» und die Tapferkeit beider schätze. — Wir wartenauf Antwort."
Der Ton dieser Botschaft hatte nichts sehr Beunruhigen-des, und die Antwort kostete darum den Fürsten Tankredsehr wenig. „Die Ursacke," sagte er, „daß der Fürst vonOtranto hier erschienen ist, liegt in dem Zweikampf zwischenNicephvrus Briennius, dem Cäsar dieses Reichs, und einemedlen Ritter und Genossen der Pilger, die das Kreuz genom-men haben, um Palästina von den Ungläubigen zu befreien.Der Name dieses berühmten Ritters ist Robert von Paris.Es ist eine unerläßliche Pflicht für die Kreuzfahrer, einenihrer Anführer mit so viel Bewaffneten zu senden, als hin-reichen, die gesetzliche Ordnung beim Kamp'fe aufrecht zu er-halten. Daß solches ihre Absicht ist, ist daraus ersichtlich, daßsie nur fünfzig Lanzen sandten mit dem nöthigen Gefolge,während sie eine zehnmal größere Zahl hätten senden können,wenn sie einen Gewallstreich hätten ausführen oder den ge-genwärtigen Kampf stören wollen. Der Fürst von Otrantound sein Gefolge stellen sich also dem kaiserlichen Hof zuBefehl, und hoffen, daß sie als Zeugen des Kampfes sich vonder genauen Beobachtung aller gesetzlichen Vorschriften dabeiüberzeugen werden."
Die beiden griechischen Offiziere brachten diese Antwortdem Kaiser, der sie mit Vergnügen horte; dem Friedensprin-