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Der Raum, den der Kaiser Bohemund zu Ehren zurück-gelegt halte, war gering, doch groß genug, Alexius einer Be-leidigung auszusetzen, welche seine Garden und Unterthanenals eine absichtliche Demüthigung schmerzlich empfanden. ZehnR iter, die einem fränkischen Grafen folgten, an dem nundie Reihe zur Huldigung war, sprengten im Galopp heranund hielten plötzlich vor dem bereits leeren Thron. Der Führerdieser Reiter war eine starke kräftige Gestalt, mit einem ent-schlossenen und strengen aber sehr schönen Gesichte, das unterdichten schwarzen Locken hervorsah. Er trug eine Mütze aufdem Kopf und war in Großleder gekleidet, worüber er sonstdie schwere Rüstung seines Landes zu tragen pflegte. Diesehatte er aus Bequemlichkeit nicht angelegt, wiewohl er sichdadurch an dem Cerenivniell der gegenwärtigen Feierlichkeitversündigte. Er wartete keinen Augenblick auf des KaisersZurückkehr, auch dachte er nicht an die Unschicklichkeit, denAlexius zu zwingen, zu seinem Thron zurückzulaufen, sonderner sprang von seinem ungeheuren Pferd und warf die Zügeleinem Pagen zu, der ihm folgte. Ohne sich einen Augenblickzu besinne», setzte sich der Franke auf den leeren kaiserlichenThron, und indem er sich's auf den goldenen Polstern, diefür Alexius bestimmt waren, bequem machte, streichelte ergleichgültig einen großen Wolfshund, der ihm nachgelaufenwar und der, indem er sich's wie sein Herr bequem machte,seine furcbtbaren Glieder auf den seidenen und golddamastenenTeppichen ausstreckte, die Len kaiserlichen Fußschemel bedeck-ten. Selbst der Hund dehnte sich mit einer kecken und wildenUngeschliffenheit, und schien sich um Niemanden zu kümmernals um seinen Herrn den finsteren Ritter.
Als sich der Kaiser nach seinem kurzen Gange herum-drehte, sah er mit Erstaunen seinen Sitz von diesem frechen