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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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nun, als formlose, mit Schnee bedeckte Trümmerhaufen, unsermReisenden große Hindernisse in den Weg. Noch immer setzte erindeß seinen Weg fort, ging über den Bach, und stieg endlich,mit eben so mühsamen, als gefährlichen Anstrengungen, am ent-gegengesetzten, rauhen Ufer empor, bis er auf gleiche Höhe mitdem Gebäude kam, von welchem der Strahl ausging.

Es war, zumal bei so unvollkommenem Lichte, schwierig, dieBeschaffenheit dieses Gebäudes zu erkennen; es schien jedoch einviereckiger Bau von geringem Umfang, dessen oberer Theil gänzlichverfallen war. In frühernZeiten war es vielleicht das Wohnhauseines geringern Eigenthümers gewesen, oder hatte auch wohl einembedeutendern im Falle der Noth als festes und verborgenes Asylgedient. Aber nurdas untere Gewölbe war übrig geblieben, dessenBogen im jetzigenZustande des Gebäudes dasDach bildete. Brownnäherte sich zuerst dem Orte, von welchem das Licht ausging; eswar dies eine lange, schmale Lücke oder Schießscharte, wie man siegewöhnlich in alten Schlössern findet. Von Neugier angetrieben,das Innere dieses seltsamen Ortes zu prüfen, bevor er einträte,schaute Brown durch diese Oeffnung- Ein Schauplatz größernVerfalles ließ sich nicht denken. Ein Feuer brannte auf dem Boden,dessen Rauch durch das Gemach wirbelte und dann durch ein Lochoben in der Wölbung seinen Ausweg suchte. Die Wände, bei die-sem rauchigen Lichte betrachtet, hatten das rohe und wüste Ansehneines seit mindestens drei Jahrhunderten zerstörten Gebäudes.Einige Kisten und Gefäße lagen unordentlich umher. Hauptsäch-lich aber beschäftigten die Bewohner Browns Aufmerksamkeit. Aufeinem Strohlager, mit einem Betttuch überdeckt, ruhte eine Ge-stalt, so still, daß Brown sie für eine Leiche gehalten haben würde,hätten ihr nicht die gewöhnlichenGrabgewändcr gefehlt. Bei schär-fercrBetrachtung erkannte er, daß die Gestalt nur aufdemPunktewar, zur Leiche zu werden, denn er vernahm einen oder zwei jener