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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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denken kann, in keiner bessern Hoffnung, als um ein HauS zu ent-decken, wo man Erkundigung einziehen könnte. Aber es zeigte sichkeines er konnte demnach dem Burschen keinen andern Rathgeben, als immer drauflos zu fahren. Die Straße auf welcher siesich befanden, lief durch Anpflanzungen von beträchtlicher Aus-dehnung und Tiefe, und der Reisende vermuthcte daher, es müssein der Nähe ein Herrenhaus liegen. Endlich, nachdem man sichmühsam noch eine halbe Stunde fortgeholfen hatte, hielt der Po-stillon und meldete, seine Pferde würden keinen Schritt weiterfort können;indeß Hab' ich dort,"sagte er,ein Licht zwischen denBäumen gesehn, welches von einem Hause kommen muß; es bleibtnichts übrig, als dort nach dem Wege zu fragen " Er stieg daraufab, schwerfällig genug in seinen langen Rock gehüllt und mit ei-nem Paar Stiefeln versehen, die an Dicke mit dem siebenfachenSchilde des Ajar hätten wetteifern können. Als er in dieser Ver-hüllung auf seiner Entdeckungsreise fortstolperte, stieg Brown'SUngeduld auf'S höchste, so daß er aus dem Wagen sprang, undden Burschen bleiben hieß, wo er war, nämlich bei den Pferden,während er selber nach dem Hause gehen wollte. Diesem Befehlegehorchte der Kutscher freudig.

Unser Reisender arbeitete sich an der Seite des Zaunes hin,durch welchen das Licht schimmerte, um eine Weise ausfindig zumachen, wie er sich in dieser Richtung nähern könnte, und nachdemer eine Strecke vorwärts gegangen war, fand er eine Oeffnungin der Hecke und einen Fußpfad, welcher nach der, hier sehr weit-läufigen, Anpflanzung führte. Auf diesem Wege hoffteer nach demLichte zu gelangen, welches der Gegenstand seines Forschens war;aber als Brown in dieser Richtung vorwärtsschritt, verlor sichder Schimmer bald zwischen den Bäumen gänzlich. Der Pfad,welcher anfangs breit schien und wohl bezeichnet durch die Oeffnungim Gehölze, durch welches er sich wand, war nun schwerer zu un-