Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

So wahr du auf des Himmels Gnade hoffst,Leg' mich auf mein Gesicht, auf daß ich sterbe.

Joanna Baillie.

Unser Reisender miethete eine Postchaise in dem Orte, woer sich von Dinmont trennte, um nach Kippletringan zu rei-sen, und dort sich nach dem Zustande der Familie zu Wood-bourne zu erkundigen, bevor er es wagte, seine Anwesenheitin der Gegend Miß Manncring wissen zu lassen. Die Stationwar über neun Stunden lang und die Straße lief mitten durchdas Land. Um die Unannehmlichkeit der Reise noch zu erhöhen,begann ein dichtes Schneegestöber zu fallen. Der Postillon setztedie Fahrt indeß getrost mehrere Stunden fort, ohne Zweifeloder Bedenklichkeit blicken zu lassen. Erst als die Nacht völligeinbrach, ließ er seine Bcsorgniß merken, daß er den rechtenWeg verfehlt haben möchte. Der sich mehr und mehr häufendeSchnee machte diese Erklärung noch beunruhigender; denn daer dem Burschen in's Gesicht fiel und alles in der Runde weißmachte, so mußte er ihn nicht allein in seiner Kenntniß der Ge-gend irre machen, sondern ließ auch die Aussicht, den rechtenWeg wieder zu finden, noch unwahrscheinlicher werden. End-lich stieg Brown aus und schaute ringsum, natürlich, wie man