Druckschrift 
14 (1853)
Entstehung
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Mannes ans den Klauen der Inquisition und dessen endliche Aus-führung würde enthalten habe». Der Knote», der sich in, bis-herigen Verlaufe der Erzählung so gchcimnißvoll schürzte, hättesich alsdann von selbst und sehr naturgemäß gelöst. Geschichtlichist, daß Olavides unter dem furchtbaren Zwange, worin er sichbefand, seine Ketzereien abschwor und ein GlanbcuSbekenntniß ab-Icgte, worauf er von den auf ihm ruhenden Baunssüchcn losge-sprochen wurde. Immerfort blieb er jedoch in einem Kloster ver-haftet, bis zum Jahre 1780, wo ihm der König gestattete, zurWiederherstellung seiner durch die ansgcstandcncn Leiden schwerzerrütteten Gesundheit die Bäder von Catalonicn zu besuche».Hier gelang endlich seine» Freunden die längst vorbereitete Ret-tung. Man sagt, sie sei selbst nicht ohne geheime Mitwirkungder Minister geschehen, die den übermächtigen Einfluß der Geist-lichkeit haßten. Olavides floh »ach Frankreich, wo er als Märtyrerder Inquisition hoch gefeiert wurde. Einem Ansuchen des spanischenHofes nm seine Auslieferung ward vom Minister des Auswärtigenin Paris, Vergcnnes, entschieden ablehnend geantwortet. Den-noch mußte Olavides, um den Nachstellungen seiner Feinde zuentgehen, auch Frankreich verlassen. Er begab sich nach Genf,wo er unter dem Namen eines Grafen von Pilo lebte. Späterging er »ach Paris zurück, wo ihn, da er den Grundsätzen derfranzösischen Revolution hnlvigte, der Nationalconvcnt als Adoptiv-bürgcr der Republik erklärte. Endlich ward ihm im Jahr 1798die Heimkehr in sein Vaterland wieder gestattet. Er starb inAndalusien im Jahr 1803.