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zingclt. Aber mit gefälltem Bajonet hatte sich diese unerschrockenekleine Schaar Bahn durch die wilden Schwärme gebrochen, undSchritt um Schritt kämpfend, ihren Rückzug gegen Chur fort-gesetzt.
Dahin folgten ihr die vereinten Landstürme des Oberlandes,angewachscn zu Tausenden in ihrem weitern Zuge, wie Lauincndes Gebirgs. Dort aber fanden sie ihre Zerstörung. Einige Kom-pagnien französischen Fußvolks und Reiterei reichten hin, die zügel-und regellosen Banden in der Nähe von den Gärten der Haupt-stadt und den Wiesen von EmS zu zersprengen. Es war kein Kampf;nur ein allgemeines Nicdermetzcln der nmherstnchtcnden Bauern.Niemand hat die Menge der Todten nnd Verwundeten zähle»mögen. Wochenlang nachher fand man noch in Bergen nnd Wäl-dern der Nachbarschaft die Leichname derer, die ans dem Blntbadcdahin entronnen und verlassen gestorben waren.
Aber dies schien dem französischen Heer ein noch zu geringesSühnopfer für die Schatten jener Unglücklichen, welche bei Discntisgrausam ermordet worden waren. Schlachthanfcn, von Rache bren-nend, zogen hinaus in das Gcbirg des Oberlandes. Discntis wurdebesetzt; das Dorf, die Abtei geplündert; Geld, Gcldeswcrth, Viehgerankt; dann das Kloster angezündet nnd in Asche, gelegt. EinThcil des Dorfes loderte mit auf.
Als man dem französischen General Suchet, der zu Chur,im sogenannten alten Gebäu, Hauptquartier hielt, eines Tagesdiese Härte vorwarf, zeigte er, statt der Antwort, eine Mengedurchstochener und blutiger Uniformen der Franzosen vor, die manbeim Verfolgen der gesprengten Landstürme, in einer katholischenKirche des Oberlandes gefunden hatte, nnd welche da, wie Mcß-gewände, zur Schau anfgchangen waren.