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14 (1853)
Entstehung
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staltnngen der Berge, mit diesen Streiflichtern nnd Abgründe»,dnnkten mich die armen, ländlichen Hütten im Thal nnd am Gc-birg da zu liegen, wie Bilder menschlicher Demnth im Schovßegöttlicher Grüße und Macht.

An der Stelle der Benediktiner-Abte! Discntis befand sichVor Jahrhunderten nur eine Bcthütte frommer Einsiedler. AlteUrkunden Gezeichneten sie, als eine Zelle bet einer Höhle (osllaudl spslunoa 68ti. Abergläubige Gottesfurcht der folgenden Zeit-alter, oder vielmehr Politik der Mönche^ welche die andächtigeUnwissenheit des Volks wohl ansznbentcn verstand, verwandeltedie Bethüttc znm Palast, den Einsiedler znm fürstlichen Abt. Crspielte in den alten Fehden nnd Kriegen des Hochlandes eine Haupt-rolle, wie nachmals ln den blutigen Religionshändcln und bürger-lichen Unruhen der Bündner. Doch gewann das Kloster wenig dabei.Bei übler Haushaltung nnv unter allscitigcn Feindseligkeiten, ver-armte das Gotteshaus wieder. Es verkaufte die meisten seinerRechtsamc den Gemeinden. Mit den Reichthüinern verlor der AbtEinfluß und Bcdentsamkeit.

Das jetzige Gebäude der Abtei ist erst im Laufe dieses Jahr-hunderts neu anfgefnhrt worden, denn im Jahre 1799 war es durchblinde Rache des französischen Kriegsvolks den Flammen geopfert.Damals, wie bekannt, hatte sich Frankreich völkerrcchtsmörderischder ganzen Schweiz bemächtigt, welche, bei aller Tapferkeit ihresVolks, durch Unfähigkeit, Eifersucht nnd Zusammenhangslosigkeitihrer kleinen, aristokratischen Negierungen, zerfallen in sich, undwehrlos, dalag.

Auch Graubünden war zu jener Zeit durch politische Parteienzerrissen. Eingcladen, sich mit der helvetischen Republik zu ver-einigen, erklärte eine Partei dazu Geneigtheit, doch nur bedingtund daß kein französisches Heerde» Bündner Boden betreten solle;die Gegenpartei hinwieder verwarf den Antrag nnd wollte den Frei-