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Protestantismus und Katholicismus aus dem Standpuncte der Politik betrachtet : Nebst einem Sendschreiben des Verfassers an Herrn Abt Maximilian Prechtl
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dem, und Sie werden Sich wohl entschließen müs-sen, uns fortexistiren zu lassen.

Ich kann mir nicht helfen, ich muß die schönenHoffnungen Ihnen rauben , auf die Gefahr hin, daßSie mir von Neuem zürnen werden, ob Sie es gleichnicht sollten, da ich in der That, wie wenig Sie esauch erkennen mögen, gerechte Ansprüche auf IhreDankbarkeit habe.

Denn ich erlasse Ihnen viel, recht viel, wasich Ihnen nicht zu erlassen brauchte. Ich erlasse I h-nen, mehr jedoch aus Stolz als aus Großmuth, alledie Ungezogenheiten und Grobheiten, welche Sie Sichgegen meine Person erlaubt haben. Ich-erlasse Ih-nen ferner die unziemenden Ausfälle auf die' prote-stantischen Universitäten (S. 93. S. 121., wo Sieversichern, daß in der berüchtigten Schrift des wür-digen FabriciuS doch viel Wahres enthalten sey), obich gleich gar nichts dagegen haben will, wenn Sie,was ich in meiner Schrift von der Gefahr einer Deut-schen Revolution den Anklägern der Deutschen Völkergesagt habe, auf Sich anwenden wollen. 'Ich erlasseIhnen viele abgeschmackte Behauptungen, wie dievon Luther'S Verrücktheit (S. 24.), weil Key der Po-lemik über solche Dinge doch gar zu wenig Ehre zuverdienen ist. Das alles erlasse ich Ihnen; stelle esjedoch Ihrem eigenen Ermessen anheim, ob Sie et-wa für diensam erachten möchten, nach klösterlichemBrauche, eine Büßung wegen des gegebenen Aerger-nisses Sich selbst aufzulegen.

Sollten Sie aber auch diesen Erlaß nicht dank-bar erkennen wollen, so hoffe ich Ihnen doch durchdie Zusicherung, daß ich Ihnen niemals wieder durch ^