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Protestantismus und Katholicismus aus dem Standpuncte der Politik betrachtet : Nebst einem Sendschreiben des Verfassers an Herrn Abt Maximilian Prechtl
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Menschlichkeit lehren soll, ist nicht bestimmt, die Magdder Politik zu werden. Tiefer kann man sie nichtherabwürdigen, als wenn man sie zum Mittel fürweltliche Zwecke empfiehlt; denn man macht sie da-durch der Welt verdächtig und den Machthabern selbstverächtlich.

Weit mehr indessen als unser Verfasser habenandere dieser doppelten Versündigung sich schuldig ge-macht, namentlich auch der Domherr, Fürst Alex-ander von Hohenlohe, welcher in einer unterdem Titel: Was ist der Zeitgeist? im Jahre 1Z20.gedruckten und den Monarchen Franz, Alexander,und Friedrich Wilhelm gewidmeten Predigt als einAnkläger des Deutschen Volkes vor die ^Throne dergenannten Fürsten getreten ist. Nicht genug, daßseine ganze Predigt das Zeitalter verklagt, er sagtauch den Fürsten, denen er sie gewidmet hat. Fol-gendes: „Die jenseits des Rheines erstickten gifti-gen Revolutionskeime scheinen diesseits festere Wur-zeln geschlagen zu haben; Demagogen, Jakobiner,Jlluminaten leiten das Werk; öffentliche Lehrer, Zei-tungsschreiber, Journalisten, seynwollende Gelehrte,sind ihre Satelliten; Constitution ist ihr ;Feldge-^schrey, Zeitgeist ihr Palladium, Sturz der Religionund Throne, Lösung aller Bande'ihr Zweck." Undbald darauf: „Es ziemt mir nicht, hier von denMitteln zu sprechen, die Ihrer Weisheit sichernicht entgehen werden; allein erlaubt sey es mir , zusagen: Waffen allein bekämpfen keine Ideen mehr.Das Uebel ist tiefer gewurzelt, als man wähnt, diezarteste Jugend ist angesteckt, und der auf Gymnasien