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Protestantismus und Katholicismus aus dem Standpuncte der Politik betrachtet : Nebst einem Sendschreiben des Verfassers an Herrn Abt Maximilian Prechtl
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genommen hätte, was die Entwickelung der Zeit derWelt brachte.

Nachdem ich auf solche Weise dem Herrn Ver-fasser, was er fordert, gegeben habe, will ich nunauch noch Einiges, was er nicht verlangt, aus freyerBewegung ihm mittheilen.

Zuerst eine Nachricht, welche meine Person be-trifft, die nämlich, daß ich, dem Himmel seyDank, an dem Uebel des Schwindels nicht leide.

Der theilnehmende Mann ist durch die Stelle meinerSchrift, in welcher ich die katholische Kirche mit ei-nem Gebäude verglich, dessen Mauern eingestürzt lie-gen und dessen Säulen wanken, verleitet worden, dasgenannte Uebel bey mir vorauszusetzen. Das Wankender Säulen aber, von welchem ich redete, ist keineswegsdie leere Einbildung eines vom Schwindel befallenenKopfes. Die Hälfte des Gebäudes liegt sä wirklichseit drcyhundert Jahren schon in Trümmern, und dieandere Hälfte, stehet auf einem unsichern Boden, weilder Glaube des Mittelalters, der Grund des Ge-bäudes, längst erschüttert worden ist. Wie man esauch repariren und stützen möge, seine Säulen wan-ken dennoch, weil sie auf keinem festen Grunde mehrruhen, und die ganze Welt ist ja jüngst Zeuge ge-wesen von dem unsicher» Schwanken des RömischenStuhles.

Zweytens eine Berichtung. Da, wo der Verf.über die Abweichungen protestantischer Theologen vondem Lehrbegriffe ihrer Kirche spricht, erwähnet er ,-r>.