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Protestantismus und Katholicismus aus dem Standpuncte der Politik betrachtet : Nebst einem Sendschreiben des Verfassers an Herrn Abt Maximilian Prechtl
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unter andern (S. 22.) auch die allerdings antichrist.liehe Schrift von Ascher, der Falke überschrie-ben, um auch durch dieses Beyspiel zu beweisen, inwelche Jrrthümer die Lehrer der protestantischen Kir-che verfallen seyen. Die Erwähnung dieser Schriftaber ist ein in der That lustiger Mißgriff, denn

Ascher ist-ein in Berlin lebender Jude, und

folglich kein Protestant und protestantischer Theolog.Was würde der Vers, sagen, wenn ich auf solcheWeise mich vergriffen, und den Jrrthum eines Ju-den oder Muselmannes auf die Rechnung der katho-lischen Kirche gesetzt hätte? Wiederholt macht derVerfasser den protestantischen Gelehrten den Vor-wurf, daß sie die katholische Wissenschaft nichr genugkenncten und deshalb vieles falsch und einseitig be-urtheileten. Sollte nicht ein Mißgriff solcher Artmich berechtigen, denselben Vorwurf ihm zurückzu-geben?

Drittens einen Zusatz. Unter den Gelehrten derkatholischen Kirche, welche er (S. 58 .) aufführt, umsie den von mir erwähneten Gelehrten der protestan-tischen Kirche entgegenzustellen, vermisse ich einen,der mche als mancher andere einen Platz hier verdienthätte, Roy ko nämlich, den gründlichen und freysin-nigen Geschichtschreiber des Costniher ConciliumS. Die-sen achtbaren Mann möge der Verfasser in die Rei-he der katholischen Schriftsteller von Bedeutung nochaufnehmen, und dadurch sch nicht abhalten lassen, daßer den Römlingen und Finsterlingen mißfällt. Ebenso kann er, da er neben den Verstorbenen Lebendenennet, auch den aelstreichen Görres (denn ein geist-