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Protestantismus und Katholicismus aus dem Standpuncte der Politik betrachtet : Nebst einem Sendschreiben des Verfassers an Herrn Abt Maximilian Prechtl
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principia re1iAioni8 snao Lunckmnenralia (so hat-ten sich die Bevollmächtigten der vereinigten Fürstenund Staaten in dem Artikel ausgedrückt, welcher be-stimmte, daß die Katholiken ihren Glauben und Cul-tus frey sollten ausüben können) auf den berüchtigtenUnterschied (kaincwa cki 8 tni 2 ic>ne, wie der Conei-pient, schon wieder vergessene, daß er an Protestan-ten schrieb, bey denen dieser Unterschied gilt, sich aus-zudrücken beliebt) zwischen fundamentellen und nichtfundamenkellen Glaubensartikeln ansprelen will, welchervon Iurieu und andern Protestanten angenommen wird,um den Beweis zu versuchen, daß bey den Protestan-ten mitten unter ihren religiösen Zwistigkeiten doch dieEinheit der Kirche sich erhalte : so ist die Distinetion denGrundsätzen der katholischen Religion entgegen, welchealle ihre Dogmen als fundamentell be.trachtet, in sofern keines derselben wederbestritten noch geläugnet werden kann, ohnedaß man aufhöre, Katholik zu seyn. Wollteich Scherz treiben mit dem Coneipienten, so könnteich aus seiner Behauptung: alles im katholischen kehr,gebäude ist fundamentell, die Folgerung ziehen, daßgar nichts darin fundamentell sey. Denn das Funda-ment wird, eben dadurch Fundament, daß es etwasAnderes, welches nicht Fundament ist, hält und trägt;wo nichts über dem Andern stehet, sondern alles nebeneinander liegt, kann gar nichts der Grund und daSFundament genannt werden. Indessen in veick)i8 8i-nin8 kaei1e8; unstreitig hat der Concipient nichts wei-ter sagen wollen, als daß im katholischen kehrgebäudeein Dogma eben so wesentlich und nothwendig als daSandere sey. Kaum würde ich diese Ansicht für die