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vorgeblichen Philosophen (Protestanten) auf unsere heilige Religion schmähen,unempfindlich anhören.
Allem Anscheine nach ist dieses einer aus den Hauptzwecken , worauf ihr ! junermüvetes Bestreben abzielet, eine allgemeine Toleranz einzuführen. Sie rmöchten uns tolerant machen; um hernach unrer dem Schutze unserer Duld- äfamkeit, die giftigsten Spöktereyen, ungehindert ausschütten zu können. Sie jsoüten die ungebundene Freyheit zu schimpfn : wir aber die Gefälligkeit haben,die Schimpfungen mit kaltem Blute anzuhören R
Wessen sich die Herrn anmaßen! Aber, ste müssenS uns vergeben; wenn !auch dießfalls ihre Anmaßung leer ausgeht. Die Hochschähung , die Ehrerbie,tigkeit, die Liebe, wovon wir gegen die wahre christkatholische Religion mitRechte eingenommen sind, lassen uns nicht fo gefällig seyn. Wir schätzen, eh. iren, und lieben sie, wie der bestgeartete Sohn seine Mutter schätzet, ehret undliebet; und daraus läßt sich abnehmen, wie uns bey Anhörung oder Lesung so ^gräulicher Lästerungen das Herz blute Welche Foderung also ! Wir sollen ^den Schmerz mit Stillschweigen verbeißen; ihm keine Linderung suchen; ja -nicht einmal desselben stetem Zuwachse, mit einem Worte vorbeugen ? §
Dazu kömmt noch : daß durch so freye Schimpfreden, und Schmäh- kschritten hundert und hundert irregemacht; und entw-der von der Wahrheit, Oberste anhangen, abgeführet: oder indem Irrthume, womit sie behaftet sind, »gestartet werden. Ein neuer, und sehr empfindlicher Schmerz für unser gefühi- »volles Herz; weil wir mit allem unseren Jntolerantiömus, auch die Irrendes »wie Bruder lieben. ss
Ja ungeachtet aller gekünstelten Einwendungen von Seite des Herrn Rous- «stau seys gesagt: wir lieben die Irrenden aufrichtig, wie Brüder; und unsre uJntplerqnz hasset de» Irrthum: nicht die Person. Jenen möchten wir getil. z
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l) Man betrachte .auch nur die hier und dort auftretende protestantische Zeitungsschreiber
oder Recensenten, wenn sie nur die geringste Gelegenheit erhäschen können , so schim« zpsen sie unaufhörlich.. Wiewohl das auch wahr bleibt, daß die Angriffe eines sol» ^chen Pöbels demjenigen, den sie antasten, weder Ehre, noch Schande bringen kön- snen. Pope. L
m) Von diese« Schroote sind alle die Lästerungen, -le das Sendschreiben des Bis«- H
ckenschreibors von Frankfurt am Mayn enthält, Er dichtet der Kirche Akgötte» 8rey und Bilderanbethung an, ihren Oberhäuptern Ungerechtigkeit, ihren Dienern Wdie schändlichste Verbrechen, u. s. w. D