Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
326
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326 (Eintritt bc@ jbunftdjavafterg ber neueren Seit.

Slrbetten ein unfelbftänbtgct 9lnbeter 9fiftd unb Dpifcend, in feinerneugeftimmteit 'Sabibdftatfe (1G56) nur barauf aud, Dpifettd treueUeberfefuug mit ber bon Sutf;er ju bereinigen, um ber (Sinfältigen wil*ieu, beretmegcit er aud) bic DJtelobien Sobmaffetd entfernt. (Die ißfalmenSanbgtaf Subibigd non Reffen (1657) fennen mirnidjt felbft. (Den tatei=nifd)=beutfd)enbabibifd)en Sefudpfalter" (1670) bed Slugdbttrget 5ßfar=rerd Slarcifj Partner führte Spetter empfelftenb ein. (Sr ift in ben jmet©ptad)en (juerft latetnifd)) in gleidjett (Berdntafen gebtdjtet mit 53e=nujjung älterer Ueberfefuugen, baburd) ift er beut Sone ber altert Seitttalje geblieben; wie benn 9fauner aud) in feinen furzen Siebern übet bte(Sbangelien (Zeitige 3efud=, ©onntagd; unb geftfreube 1680) ben tüd)=tigett ©iitn, bentraultd)en Son, ben tactbolleit, bon Ueberfd)wenglid)fettunb i) 3 Iattl)eit gletd) fernen Sludbrud bed äürdjenltebed bed 16. 3 al)tf)d.feftfjielt. 9Jfau muß ftd) ntd)t wunbern, baf ber (Sifer für (Dabtbd £pm=nen aud) in biefem 3 af)tl)utibett gar nid)t auffjörte, benn jeber fanb nod)einen neuen ®eftd)tdpunft, jeber f>atte eine befonbere (Beranlaffung; Silleüberfeinen tl)n Slnfangd nur 511111 ^audgebraud) unb finben bann, baf bteÄtnber einem QSater bal)eim ntd)td nütje ftnb, unb fdjidett fte bei beffe=rem Scjtnnen in bte Sßelt. Sie eine Uebcrfejjung ift ntd)t treu genug,bie attbere ju treu, in ber (Sitten felfit bad SBort, in ber attbern ber (Seift,bte eine ift ju f)od)trabenb unb Weltlid) in SBorten, bte anbere in 9Jte=lobte. (Dies fteüt Suftud Sieber bott (Stnbed fo aufatumen, ber nad) einerfjalb meltlidjen (Did)terpettobe in feinet Sugenb (poetiftrenbe 3ugenb,2)redbcn 1658) ttod) 1685 mit feinen §arfenpfaimen ben (Sortteliud-Seder bedrängen muffe, att bem attd) ©tödett audfe^t, baf feine gebetnod) feinen poetifd)en ©d)litjt gehabt, ©o l;at ber @raf bott djofjenberg,beit mir fdjon ald (Spifer fettnen, in feinem Suft = unb Slrsnepgarteit (Da=bibd (1675), aufjer ber embleinatifdjen SluSftattung biefer Sßfalterüber=feljung mieber bad SBefonbere, baf er fte tnefjr fürs ®ebet ald für ben©efattg juridftet. Unb fo gel)t bied bis ins 18. 3al)tl). ttt einer 9fetljebon Ueberfejjitngett bou ©tedwbtud (1680), (Sf)t. (Debefittb (1669),ÜDüd). üJiüHer, 2)ürfop, Slnna SBefjaitn tt. 91. fort.

3nner()alb ber 33ibel fud)te man übrigens, nad)bent fidj bie ?|3fal=men fo berbielfäitigten, fottmäljrenb nad) neuen Stoffen. 2Btr wollenitid)t namentiid) auffüfjrett, wie bieie (Sbangelien unb (Sptfteln nod) ge=reimt würben, wie bieie ©tbelfttmmatten man ald adminicula für Äittberin (Diftidjett ober Setraftid)en brachte uttb wie man babei bis ju bem®rabe furjgefafter Stegifterpoejte gebielj, baf (Sinet alle Kapitel ber@d)tift in eine 9Jeif)e bon Siebern, ein Slnberet fte in blöd amet etwad