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3 (1853)
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©intvitt bed Jtiutfldjaraftevg bcv neueren Seit-

Bott fetbft bagtt ein, aud) bte Staliautdmen uitb ©atttctdmcn ctitgulaffeit,atd biefc Sprachen med)fcttib Unterhanbtutigdfpradjen würben; unb btcdum fo mehr, atd (eit Äart V. ttt bte ©efdjäfte fo Biete grcntblinge ein»braugen. ©ie literarifdjen (Stgengntffe aber fingen am ©ttbe bed 16.3 af)rf)ö. allgemein an, ber Äangteifpradje 51 t bebürfen; wir führtenfdjon mehrfach fetbft in ber fßoefte bie ©geutfyümtidjfeit an, baf manBon ben ntoralifdjeit unb religtßfett Sittereffen auf bte ^ 0 H1 1 fct) e nüberfprang: bafjer fönnett ftd) benn fetbft fo beutfdjgefmitte SJMitncr wiefRottenljagen uitb 9)tofd)erofd) ber fremben Stuöbrücfe nicht enthaften,©erabe atfo inbent man gegen Äarl V. bte beutfdje ©pradje gegen beitfremben ©nftuf behauptete, war man jur 9tad)giebigfett gegen cinjetnefrembe SBorte, um ber nötigen ©eutlidjfeit mitten, genötigt. ©benbiefed nottjweitbtge 3 wföntmcnfallen ber fdjetnbat mtberfpredjenbftcn©ittge geigt ftd) and) itt einem attbcrett, ttod) tiefer tiegenben fünfte.©d)on Seibititg bemerfte in feinen unBorgreiftidjen ©ebanfen, bafj bad©eutfd)e audgebitbet fei in allem ©innlidjen, wo bie Sffatur and) bteUngelehrten unterrichte,- ttt alten Studbriiden für Sebendart, Änitji unbßpanbWerfdfadjen, Sagb, @d)iff* unb S3ergbau u. bergt, gürd lieber»ftnnltd)e bagegett, für alted wad bie ©eete, bie SBiffcnfdjaft, Sftorat unbtßotitif angelt, für bte ttod) abftraeteren (Srfenntniffe itt ber allgemeinenSehre Bon beit ©tngett, ber Sogtf unb SOietaphpftf, fei bad ©eittfdje arnt,Wett ftd) bie @eletjrten nur mit betn Satein beholfen, ©ottte aber nunuttfere tßoejte unb ttt weiterer gerne unfre 3Btffenfd)aft beutfd) reben,fo mufteit and) hier nothwenbig für bad mattgelttbe Ueberftntiltd)c biefremben Borgcrücftern ©Brachen jtt Stattje gejogen werben, wad fetbfteine fo ungelehrte, bte beutfdje @Brad)e fo eigentümlich förbentbeSBiffenfdjaft, wie bte mhfttfdje ©heotogie (ttt einem Safob 23ßhtne) nichtentbehren tonnte, ©ad carrtcaturarttge Slbmetjteu unb 3utaffcn Bottbergleidjett fremben SSeflanbtheiten geigt ftd) nicht allein in btefer 9lad)=giebigfeitSBöhnted, fottberit aud) in gtfdjartd poffenhaftentBerbeutfdjitn»gen ber fremben Sludbtüde, bie er gebrauchen mufi. ©etbft ald nachherber fßuridmud fd)on gang geläufig war, fpridjt 3tegler in feiner SchriftBott beutfchen SDfabrigaten ben <5a$ aud, baf er ftd) weniger bebcttfe, jeguweiten ein tateinifd) SBörtlein, wenn ed ben ©ebanfett beuttid) barftettt,mit eingutntfdjen in feine fßrofa, aber nicht in bie fßoefte. Unb warum?2 Bentt er in btefer etwad itmfdjreibt, bad ftd) foitft nicht woht beutfd)geben täft, fo ift bad in poetifdjer 9tebe mol)t paffettb, aber ttid)t tttungebuttbener 9Iebe,ober warum fag ich nid)t lieber gleich $rofa,"fügt er hingu. ©iefer ©ah wirb Bott Sßieten ttttb faft Bon jebent