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3 (1853)
Entstehung
Seite
50
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50 Üfücftritt bev SDidjtung auS teilt SOoTfe unter bie ©elcßvtcn.

and) bie tocutfct>e Sttcratur, nennt beit greibanf (II, 11), nnb fennt beitDiettitet offenbar, obgteid) er ifm nidit nennt; er crmaßitt bie grobeSolföliteratur, ben ©ulcitfpiegel nnb Starfolpf), ofjne fctitbfelige ©tim»numg bagegen, nnb wenn er ttt (einer ganjen Senfart nnb SpanierSolfSutann (d)eint, fo ficf)t er bod) babei ein, was and) .fpaitS @ad)Sfefjr woI)i füllte, baß bie Seit gefomtnen war, wo bie SBctt oI)ite @e=lehrte nid)t befielen fonnte, wo bie ©d)tetbfeber Äaifertit geworben war.3 n feinem ganjen SBefett tüchtig, ftetlt ftd) SBalbiS $u ben SBürbtgjfeitber Seit; ©ebaftian Srant wirb feinen (eetfiwcrwanbteren Staun in(einet 9 tal;e ßabett. 2 ßaS bie ganje Seit ÜBacfcrcS unb ©cfuubeö bar=bietet, fenbet fid) bei ii)nt, bie ganje bnrd) goraftifetje ©tfaßruitg ermittelte2 BeiSf)eit, butd) große nnb bittere 8ebenSfd)td'fale gereifte ©ßaraftenfteirfe nnb ©id)ert)eit, bie wir (o ntaitnigfad) in btefer Seit treffen; bieganje Seutfd)l)cit ber Statur troß ber ötciintiuß Bon ?i(tertl)nin nnbgrernbe. Sie ©umnte btefer feiner praTtifdjen Scbenömcisßcit, bie er am©djluffe feines Slefop fetber jtef)t, gefjt, wie bei .gattS @ad)S, baßiit,baß er bie SBclt unter bet Spranttci bcö ©igeititußeS fteßt. SBare bieferpertriebeit, fo würben alle <§aberfad)eit gefd)lid)tet, aller SBudjer unbSßraftiE meggeräuutt, alles ltngfücf abgefd)«untt werben, fo würbegtontmf)ett unb ©infalt wieber fcßreit. Sie Unfälle nnb ©efäfjrben, bienun alle Singe »erberben, würben bie SBelt nid)t fo oerßecrcit, wennwir biefen ©tgemtuß Berbannten, beit bie SBelt groß jteßt, obglcid) er fteauSfaugt. SQBie jeber ber ernften ©ßarafterc biefer Seit Wenbet er fid)oon ber SBelt überhaupt weg, unb wünfd)t, baß ®otf ifjr batb ein ©nbemachen möge. Slbcr barum fdjlteßt er fid) nid)t wie bie Stpftifer Bon berSBelt ab, fonbetit belehrt fte in feiner fjeitern f)nmoriftifd)cit SBeife, folange fie unb @t 9 (tf)em f)at. Sie Bott bem ©igenttuße wegjutenfen pre*bigt et il)t, wie Srant, bie Slrtnut, bas Staß unb bie Sefdjeibenkit;fef)rt ftetS bett übermütigen 3 teid)eit, beit Sprannen, bett SluSfaugcrttbie ©tirne ju, unb f)at ftetö feinen Stoff für beit Sitrftigen bereit: baß©t nichts 51t verlieren ßabe, baß oft ber 23 aum ©efaijr leibe, wo baö9 tof)t nid)t, baß oft ein Heiner ©teilt einen großen SBageit utnftürjc, baßber Sltß jumeift in f)ol)ct Serge Häupter fd)(age. @r fagt cS fclbft, baßfeine gabeln Bielfad) benSinnen 51t Oute gemad)t unb 51t Stoffe gc=beutet ftttb"; unb er l)at leidjt, fie 51t tröften, ba er bet Slrntut ruf)»famereS geben ftnbct unb größere grciljett, ein Segriff, für beit erft biefeSeit Siebe unb SBorte finbet. öpicr fefjrt SBalbiS ju einer @igcntl)üm(id)=fett ber Sonerfdjcn gabeln jurütf, att bie mau überhaupt bei ißnt etitt-nert wirb, fowoßl waS ben Sortrag angelt, als and) namentltd) in bem