ga6eltt.
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ein aubermal im ÄauffmuS 51 t SEBotmS (IV, 28), ober in Steuenburg inSdjürtitgcn, baS wegen bcS 3ufluffeS öoit Äauflcuteit berühmt ift; jeßtin Simfterbant gerabe jur 3ahrmarft$cit (IV, 50), unb 1536 in SKaittjjur Seit ber granffurter üJicffe (IV, 65) tt. b. nt. Sdjoit 1542 übrigensmuß ©urfarb in Reffen jurücfgewefen fein, beim batnalS fdjrteb erbte»erfdjtcbetten ©ebidpe gegen bpetitrtd) » 01 t 23rauiifd)Weig, bie wir frühererwähnten, nnb tut fofgenbett 3al)re erfdjtettcn bie (Sinjelbrucfe bveiergabeln, bie [pater in (einem 3lefop anfgcitomiiteit futb, im SInijang $ueiner „wahrhaftigen ^iftorte » 01 t $wetSJMufeit" (»oit33.2B. 1543. o.D.),wo er in einer gifd)artifd)cn Slber crjctldP Wie bie s Dlöitd)e bie jwei 9Rott*ftraitjfreffcr ttad) einer Soncil=23erathung ohne ©eftdnbniß unb SSeWetS»erbrannten 59 ). 93on 1544 an weiß man bann, baß 2BatbtS ipfarrbcrsWalter ber *Probftei Slbterobe war, » 01 t wo and er ttod) im Sufi 1554feine Ueberfejjuttg » 01 t 91aogeorg’S „päbfiifdjent 91eid)e" (1555) botirte.@r nennt ftd) in ber Sffiibittung biefeS Dieimwerfeö an bie SanbgrdfiitÜJiargarete »on Reffen ihren Äaplan; bie Slrbctt felbft ift auf SSefel;!fPh'l'P^ beS ©roßtnüthigcn gemacht. 2Bie baS Original (regnampapisiicunt. .fpeibelb. 1553), ein he.rantctrifd)cS ©ebid)t, baS ernfte SBcrfeitteS ©eiehrten ift, baS nur an «Stellen, wo ber Snljalt felbft bajtt an=leitet, fatirifdje gdrbuttg annimmt, fo attd) SBalbiS’ Uebetfeßung; biemetl)obifd)e Slepanblung läßt beut tjpuntor feine greipeit, ber SSurfarb’Seigentt)ümltd)fte fd)riftftellerifd)e ©igenfd)aft ift. gtt ber bloßen Untersnchmung biefet Slrbeit erfd)eiitt nun SBatbiS, ttad) fo mancherlei 6 dtid=falett, als ein eigentlicher ©elehrter, unb fo übrigens and) in feinem frü»per erfd)ienenen gabelwerfe, beut netten Slcfop, baS wir allein einer aus»fnhrlid)eren 33efpred)ung unterstehen. 9(uS biefeut nterft matt, baß er eiltegroße Slnjapl alter unb neuer latcinifdjer Sd)riftftellcr fenttt; ja er fdjcitttfelbft 51 t gefteljen, baß ißm bie beutfd)e Sprache fdjwer aitfommt jttfdjreibett G0 ). ©r liebt aber nicht allein feinen Sporas, fonbern er fenttt
(Sinftittal« ba irt) jtt Siibed toar, gebadjt ttad) 9tiga mit meinet tt)a()r,jur feetoert« auff eint «Schiff 31 t fahren, auff baö id) möd;t bantit erfparett,
51 t tanbt ben langen böfen toeg, ber mid) offt gemacht hat faul unb treg tc.
59) Slujjerbem hat SBalbt« ttod) unter Slnga&e feines »ollen Stauten« ein etwa«pvitfehmeiftcrliche« fttcem „non bent Uvfpvung unb §erfommen ber 12 eeften alten flö=nige unb Stuften bcutfdjev Station" (Stürn 6 g. 1543), unb eine 9Irt 3eitung«f)iftonegereimt, „tuie eine äftutter in SBcibcnhaufett in Reffen i()te »ter Jtinber mtb bann ftd)felbft getöbtet", (1551, 4.)
60) 11, 31. fagt er »ott ber befanntcu Sabel »oin ftlebagta unb ber ©pitttte:
SBett fie nun ift berntaffen geftetit, bajj fte mir in latein gefällt,
tute tuet fie es nit tl)at gar gern, t)flt bennod) tubfd) mußt rebett tent.
®ew. i>. SDidjt. III. 33b. ' 4