Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
44
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44 Äücftritt 6er (Didjtung aud bcm 93elfe unter tote ©elcfrtat.

tiefer Sobwaffer mit feinen frembctt, für weltlüffernbe Df reu Iteblid)flingeitben SMobicn bcwcife. SDiit feinen Meinten fei ed utäfjtg 2)ttig, fobiel fte aud) gcprtefeu würben, ba fie meift gcjwnngett, unberftänblid)unb mcft ttad) fran^öfifctjer ald nad) beutfd)er 9(ri ju reimen gcmad)tfeien. Sutfcrd frenbiger rtnb ntittftger Ocift (unb bted ift fefjr rid)tig)fei barin uictjt gtt fiitbeit, nod) bie (Sinfalt ber hitf)erifd)en SSMobictnWerfer fclbft erfldrt fid) bann gegen bie (Sinfüftttttg ber Sotnvafferfcf)eit*ßfaltuen in bett cbangcfifdjen Äirdjcn einiger granfreid) benadjbarterOrte unb überhaupt gegen bcit5ßrciö biefer fraitjöftfdjen Sieber, bie 93ietefür ein 2ßetf erflärten, bot bem fid) Sutfer »oft fclbft »erfricdjen nutzte.(Sr fagt, bie (Srfafruttg fabe ed gegeigt, baf biefc (Sinfüftung jum (Sal*btnidmud »erführt fabe; unb bcfottbcrd empört ifu, bafj bie (SalbtitUfd)eu SDteifter in beit Summarten beit «fpctrit (Sfttftum, fo biel au tfnen,and beit fürnefmfkit SBetffagungcu geftofleit fättcn; unb bafj Sobwafferbiefe Summarien mit übcrfeftc. (Sr nun überfefte bagegcu »iebet inlutferifdfer 9lrt, auf befannte SDielobieit unb er erläutert gang bcfotibetdbie Stellen in feinen 9'ieiuten, bie fid) auf (Sfrift begießen fallen. 35ajjifm nad) fo bieten anbern SBorgäitgcru nur uod) ju ftoppelit erlaubt fei,befennt et befdjetben felbft; plan unb berftänblid) ftitb feine Ueberfefuit»gen, aber aud) falt unb nidjtdfagcnb. 2)te gleidje Oppofitiou ntadjt nod)fpäter 3of. SBiiftfolf in feinem(utfcrifdjen Sobwaffer" (Siotenb. 1017),einer Sammlung bon tpfalineit, bie tu bcm äfnlid)en 3wcde gcmadjt ift,fte auf beitrechten Scoputn (Sfrifiunt" ;u ridjten, b. I)., bie 2ßetffagun=gen feraudjufebeit.

(Sitb(id), um ju geigen, tote aud) in biefent ßwetge fid) fd)ott borDptf ?llled bem gelehrten Staube ber ÜMitge ndfjcrt, bet fett Dpif bot=l)errfd)t, wollen wir nod) 333c<ff erlitt unb bett Sßfalter bed gefrönten )]3oe=ten Sebaftiatt ^ornmolt (1604) etwäfnen. SBtr ntüffen habet einenSSlicf auf bie (ateinifd)e Sieb erb icf) tun g unter ben proteftantifdjen @elefr=ten finüberwerfcit, um und namcntlid) biefe letztere (Srfdjeittuitg gtt et*Hären. 2)a Sutfer mit ber lateinifdjen Spradje fo Wenig böllig bred)cttwollte, Wie mit ber alten Jtirdje überhaupt, fo Würben bie alten lateinUfd)ett Äirdjengefänge and) bon ben Anfängern ber neuen Scfte, wie^of.Spangettberg (1545) unb Sttcad Sofftud (1552) in (Sfrett gefältelt unbgefammelt. SBalb begann man bann bie neuen beutfd)eit Jfirdjcnlieber inifren DJiafeit unb ©Mobtett tttd Satcinifdje ju überfefcit, tit bem ßwetf,babttrd) bad (Sbangcltunt unter bie audlänbifcfeit Äatfolifcn ju tragen;äßolfgaitg Slmmoniud, Pfarrer tu iSincfeldbüfl, bet eine Dfeife foldjerUebetfefungen (gtaitff. 1581) ntad)te, fprad) biefe 9lbftd)t offen aud. 9luf