Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
235
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Leu chtkäfer.

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Haar an mein heißes Gesicht. Es war das erste Mal,daß wir uns so nahe kamen und es machte auf mich einenunbeschreiblichen Eindruck. Von da an war ich eine Zeitlang sehr glücklich. Sehen Sie/' fuhr er nach einer Pausefort, als sein Nachbar schwieg;das ist die ganze Geschichtevon den Leuchtkäfern. Und sollten Sie das jetzt lächerlichfinden, so mache ich mir am Ende nichts daraus, wennSie darüber lachen."

Daß der Major diese Geschichte nicht lächerlich fand,brauchen wir dem geneigten Leser nicht zu sagen. ImGcgentheil, sic hatte ihn so - außerordentlich überrascht, daßer ein fast gleiches Interesse für den Erzähler faßte. Eswar ihm seltsam, so zufällig mit Jemand zusammengetrofsenzu sein, der etwas Aehnliches erlebt, wie er, und dasGleiche dabei gefühlt. Jetzt hätte er aber auch gern er-fahren, wie sich, eine Liebe, gleich der seinigen beim Anblickeines Leuchtkäfers entstanden, weiter entwickelt, und umeinen Versuch zu machen, das Gespräch über dieses Themafortzuführcn, sagte er:Nun begreif ich freilich, weßhalb Siesich für die Leuchtkäfer intcressiren, und verstehe auch voll-kommen , daß es Ihnen ein höchst angenehmes Gefühl macht,wenn Sie einen solchen glänzenden Punkt erblicken."

In der That, das hat mir lange ein großes Ver-gnügen gemacht," fuhr der Andere mit leiser Stimme fort,doch jetzt; aber das kann Sie in der That nichtintcressiren!"