Leuchtkäfer.
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Nun ist es nicht leicht mit einen: gänzlich fremdenMenschen ein Gespräch anzuknüpfen, welches nicht schon denKein: des Todes in sich trägt, ehe cs zum Leben gelangt.Versuchsweise sagte dcßhalb Herr von Fcrnow: „Also Sieintcrcssircn sich für die Leuchtkäfer? Lieben vielleicht im All-gemeinen die kleine Thierwclt? Und sind wohl, was maneinen Jnscktensammlcr nennt?"
„Nein, davor graut mir," antwortete der Andere.„Ich könnte um Alles in der Welt so ein unschuldigesGeschöpf nicht mit der Nadel durchstoßen, wie sie es zumachen pflegen. Und dann hätte ja auch ein aufgespießterLeuchtkäfer durchaus keinen Sinn. Wenn er todt ist, hater Licht und Glanz verloren, und das ist eigentlich rechttraurig."
„Ja, das ist allerdings recht traurig," pflichtete derMajor bei, um das Gespräch nicht cinschlafen zu lassen.Aus demselben Grunde fragte er auch: „Wcßhalb liebenSie also die Leuchtkäfer? Ich hoffe nicht, daß ich mit meinerFrage unbescheiden bin."
Auf dem Gesichte des Andern zeigte sich ein trübesLächeln und er schwieg einen Augenblick, ehe er antwortete.„Wenn ich Ihnen das erzähle," sagte er, „so werden Sielachen; und es ist auch vielleicht schon oft vorgckommen."
„Erzählen Sie, ich werde nicht lachen; wenn eSaber in der That lächerlich wäre, und ich müßte alsdannlachen, so würden Sie es mir wohl auch nicht übel nehmen."