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Elftes Kapitel.
abends ins Gedächtnis;, wo man nach der Tafel in denGärten von Eschenburg promcnirte, und er ganz zufälligan der Seite des Fräuleins von Nipperda einen kleinenLeuchtkäfer erblickte, den Beide zu gleicher Zeit aus demGrase aufheben wollten, wobei es denn kam, das; Helenenskühles duftiges Haar seine heiße Wange streifte, und dasist eitie der gefährlichsten Berührungen, die es im Men-schenleben gibt. Ihm war es, wie ein elektrischer Funkenins Herz gefallen; cs hatte ihn so eigenthümlich berührt,daß er nachher häufige, aber vergebliche Versuche machte,wieder zu einer ähnlichen Berührung zu kommen. Leiderfanden sich nicht so bald wieder Leuchtkäfer, und wenner später einen sah, so war das schöne Fräulein nicht inseiner Nähe.
War es die Aeußerung des jungen Mannes über dieLeuchtkäfer oder die Gefälligkeit desselben, ihm Feuer zugeben, was den Major veranlaßte, dem Fremden eine Ci-garre anzubieten, genug, er that es, und der Andere nahmsie zögernd an. Dabei war er von seinem Sitze ausge-standen und hatte mit seinem Hut respectvoll gedankt.
Wenige Zeit darauf brannten beide Cigarren undHerr von Fernow, dem es nicht unerwünscht war, seinemannigfaltigen Gedanken für den Augenblick verabschiedenzu können, und ein wenig über gleichgültige Dinge zu plau-dern, setzte sich auf die Brüstung an die Seite seines neuenBekannten.