Ein Diner nnd zwei Freunde.
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Fräulein von Ripperda, meine Braut verlassen, — Teufelauch! In einem solchen Falle muß man wissen warum!"
„Beruhigen Sich Euer Exccllenz nur," lachte der Kam-merherr, offenbar geschmeichelt durch den gnädigen Spaß.„Wenn ich auch bitten muß, mit der Küche eines KrankenNachsicht zu haben, so wird sich doch wohl auch noch etwasfür einen gesunden Ilppetit finden."
Seine Excellenz hatte ein kleines Paketchen in derHand; es sah ungefähr aus wie ein Buch in groß Octav,welches er dein Kammerdiener übergab und auf's Sorg-fältigste ancmpfahl. Dann erst schien er den Major zubemerken, der, die Hände mit dem Hut auf dem Rücken,mit gespreizten Beinen, seinem eigenthümlichcn Wesen zu-schaute. „Ah, Herr von Fcrnow," sagte Baron Rigoll,und das bekannte unangenehme Lächeln wetterleuchtete aufseinem Gesicht.
„Ich hatte schon die Ehre, Euer Excellenz mein Kom-pliment zu machen," entgcgncte der Major, „und erlaubemir nun, mich nach Ihrem Befinden zu erkundigen."
„Vortrefflich, danke schön. Außerordentlich gut. Esmuß mir ja ausgezeichnet gehen. Darüber wird keiner derHerren im Zweifel sein."
„Wenigstens sind Euer Exccllenz beneidenswert!),"entgegnetc Herr von Fernem mit der größten Ruhe vonder Welt.
Der Kammerdiener meldete noch drei Freunde des