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Zehntes Kapitel.
davon habe, vor was ich mich in Acht nehmen muß, umfür die Zukunft vor einer solchen — Schulkrankheit be-wahrt zu bleiben. — Ja du magst lächeln, wie duwillst, das Ganze ist eine verdrießliche Geschichte, und,Spaß bei Seite, sei so gut und gib mir einen Anhalts-punkt, gib mir eine Idee, was ich thun und lassen soll,um künftig in den Augen des Regenten nicht wieder un-wohl zu erscheinen."
„Du, ein Philosoph, ein Denker!" entgegnete lustigHerr von Fernow. „Wie kann ich, der nur so mit derganzen Heerde läuft, dir einen Rath geben!"
Der Kammerherr warf Unruhig den Kopf auf dierechte Seite, dann sprach er: „Sei ein bischen ehrlich, Fer-now. Ich versichere dich, meine Krankheit ist mir räthsclhaft.Wenn ich im gcwöbnlichcn Leben weiß, daß ich wederAustern noch Trüffeln vertragen kann, so esse ich nicht dasEine, nicht das Andere. Wenn mir der Champagner Be-schwerden macht,-so trinke ich keinen, wenn mir die Zug-luft schadet so ziehe ick mich warm an — aber was ichthnn soll, um in den Augen des Regenten nicht krank zn^werden, davon habe ich, auf meine Ehre, keinen Begriff."
Herr von Fernow strich seinen schwarzen Bart undblickte, ohne zu antworten, an die Decke empor.
„Nochmals, Fernow, sei ehrlich," fuhr Herr vonWenden fort, „sage, was du mir sagen kannst. Du weißt