Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
195
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Oliautons^ buvons, traleral ora. tgl,

und so oft der im rothcn Schlafrock dabei zum Norscheinkam, warf er einen Blick herüber. Freilich schaute Rosagerade jetzt nicht zum Fenster hinaus, sie hatte sich abge-wandt und schien eifrig mit ihrer Stroharbcit beschäftigt.

Nein," sagte die alte Weiher zu dem jungen Manue,Streit müssen Sic wegen so etwas mit meiner Tochternicht anfangen, das ist ja complet lächerlich; sie hängt sosehr an Ihnen, das; es eigentlich gar zu arg ist. Daswissen Sic auch."

Nein, das weis; er nicht oder er will es nicht wis-sen," fiel Rosa ein.

Streit anfangcn ist nicht gut," fuhr die Mutter fort,gerade dadurch kommt man auf andere Gedanken. Wennes wirklich wahr wäre, das; Rosa hie und da zum Fensterhinausschaute, und das; sie dabei zufällig Jemand sähewäre denn das so eine schlimme Geschichte?"

Nein, das wäre in der That keine so schlimme Ge-schichte," erwiderte traurig der junge Mann, dem die sehrrichtige Idee kam, es wäre klüger gewesen, die Sache mitRosa allein zu verhandeln.Nur jetzt hätte ich es sollenbleiben lasten," sprach er zu sich selber,begreiflicherweisehilft die Mutter ihrer Tochter und läßt nun Aeußerungcnfallen, die diese nur bestärken müssen!" O er fühlte sichrecbt unglücklich!

Unterdessen war es Mittag geworden, die Kirchthurm-uhrcn thateu ihre zwölf Schläge, und gleich darauf hörte

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