Druckschrift 
1 (1857)
Entstehung
Seite
133
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Der Augenblick des Glücks.

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Herr von Fcmow war nicht betrübt darüber, daß dasSpiel aushörte, er lehnte sich in seinen Fauteuil zurück,blies die Rauchwolken seiner Havanna vor sich in die Höheund überlegte, ob er jetzt seinen unangenehmen Auftrag auf Um-wegen mittheilen oder mit der Thür ins Hans fallen solle. DerKammerherr blickte in tiefe Gedanken versunken in die Lichterauf dem Tisch.Kanntest du den Herrn, der eben da war?"fragte endlich der Offizier.Ich habe von ihm gehört,"versetzte Wenden.Woher?"Ich glaube aus S."Und wird länger bleiben?"Je nach Umständen."

Hast du noch Lust," sagte Herr von Fernow nacheinem kurzen Stillschweigen,mich über eine nicht unwichtigeSache anzuhören?"

Eigentlich bin ich müde," versetzte der Kammerherrgähnend.

Nach der Tafel hatte ich eine zufällige Audienz beimRegenten."

Wie ging das zu?" fragte der Kammerherr, undnachdem ihm der Offizier die Veranlassung erzählt hatte,cnrs welche er das Kabinct betreten:Was wollte er?"

Davon später. Zunächst plauderte er mit mir, fragtemich um meine Verhältnisse, und ich erlaubte Mr, ihn da-rüber auszuklärcn, weßhalb ich im Avancement zurück undnoch nicht unter die wirklichen Adjutanten eingereiht sei."

Und das nahm er freundlich auf?"Aufs Freund-

lichste.