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Siebentes Kapitel.
Obcrstjägcrmcister: sie schließt diese Verbindung ganz mitfreiem Willen. Keine Spur von Ueberredung! Das istfreilich nicht angenehm für dich; doch kommst du mit diesemGedanken leichter über deinen Schmerz hinweg. Morgen,wenn du willst, stehe ich ganz zu deinen Diensten. —du siehst, Seine Excellenz wartet auf mich."
Der Ordonnanzoffizier sah wohl, das; der Kammcrhcrrmit guten Worten nicht zurück zu halten war. Doch zögerteer, von dem letzten Gewaltmittel Gebrauch zu machen.Eine Pause des Schweigens trat ein. Da raschelte etwashinter dem Fenstcrvorhangc. Die dort Versteckte hatte eineBewegung gemacht, eines ihrer schweren Armbänder hattesich gelöst. Es rutschte mit einem eigenthümlichen Geräuschean dem glatten Stoff ihres Kleides herab. Der Versuchdes Fräuleins, das Entfallende zu erhaschen, vcrrieth sichdeutlich. „Was war das?" fragte überrascht der BaronWenden. „Ja, was war das?" wiederholte scheinbar eben-so überrascht der Offizier.
„O Felix! o Felix!" lachte ihm der Kammcrherrlustig neckend zu. — „Du bist ein unverbesserlicher Sünderund doch dabei so unschuldig wie ein ncugebornes Kind.Das muß Baron Rigoll erfahren."
„Ich bitte dringend, halte Ruhe."
„Nein! Jndiscret kann ich nicht sein, da ich nichtsweiß. Aber die Geschichte muß heraus." Damit eilte er,von Fcrnow gefolgt, gegen den Oberstjägermeister, und rief