Im Kabinet des Regenten.
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„Ganz richtig, Baron Wenden."
„Wir führten ein cigenthümliches Gespräch und imVerlauf desselben faßte Wenden mit der Hand in das Blu-mcnbouquet, nnd war überrascht, in demselben verborgeneinen Papicrstreifen zu finden."
„Er war wirklich überrascht?"
„Gewiß, Euer Hoheit. Er hatte keine Ahnung davon."
„Es ist möglich. Fahren Sie fort. Unsere Bemer-kungen treffen sich."
„Wenden entrollte den kleinen Papierstreifen und ver-sicherte mir, er sähe keine Zeichen daran. Ich glaubte ihm,doch als er hierauf das Papier gegen das Licht hielt, sahich, wie seine Gcsichtszüge für einen Augenblick höchst über-rascht erschienen."
„Natürlich. Das Papier war durchstochen und dieseStiche hatten eine Bedeutung. — Weiter? Ich will dochhören, was Sie ferner gesehen,"
„Nach der Tafel," fuhr der junge Mann in einemtrüben Töne fort, „wurde jene Verlobung verkündigt. . ."
„Und das benahm Ihnen alle Lust zu weiteren Nach-forschungen?" sagte der lächelnd der Regent.
„Es war beinahe so, ich gestehe es Eurer Hoheit."
„Nun, dann will ich Ihnen den Verlauf erzählen,Baron Wenden wandte sich an die Prinzessin: — es istdas ein junger Mann, der schnell seinen Weg machen möchte,— er versicherte sie seiner unbedingten Ergebenheit, und die
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