Im Kabinet des Regenten.
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welche die Prinzessin unbesonnen zum Gelingen einer Sacheanknüpft, an deren Ausgang sie selbst nicht glaubt, einAusgang, der sie selbst erschrecken, ja empören würde, wosie sich aber von gewissenlosen Menschen rathen läßt, dienur bezwecken, sie zu compromittiren."
„Wenn ich mir erlauben darf, zu fragen," sprachHerr von Fernow; „so wissen Euer Hoheit um die ange-knüpsten Fäden?"
„Vollkommen."
„Und kennen die Nathgebcr?"
„Gewiß. — Baron Rigoll ist einer von denen, fürdie es, wenn man ihren Worten glauben will, keine Schwie-rigkeiten gibt. Und dem etwas in den Weg zu legen,"setzte der Regent lächelnd hinzu, „würde Ihnen wohl geradenicht unangenehm sein. Bei alledem gehört es mit zu derArt, wie die Prinzessin ihre Geschäfte besorgt, daß sie ihresogenannten guten Freunde, die mit ihr an demselben Werkearbeiten, von einander fern zu halten weiß, so daß derEine nie klar sehen kann, was der Andere neben ihm thut.Einer ihrer schlimmsten Rathgeber ist Jemand, der wederim Schlöffe wohnt, noch Zutritt in demselben hat, den diePrinzessin nie oder höchst selten sieht, und der seine Bot-schaften auf die cigenthümlichste Weise in ihre Appartementscinzuschmuggeln versteht. — Auch darin findet die Prin-«, zessin einen eigenen Reiz, ein Zeichen zu erspähen, irgendöffentlich eine Botschaft zu vernehmen, worin sich ein SatzHackländer. Der Augenblick des Glücks. I. 7