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Fünftes Kapitel.
kommen/ es ist völlig widersinnig, das Fräulein jung, un-abhängig, reich und schön —"
„Ja, sehr schön," seufzte der Offizier.
„Der Oberstjägermeister von Allem das Gegentheil;liegt darin Verstand? Ich finde keinen."
„Das weiß Gott."
„Hätte sich nicht alle Welt dagegen erklärt, so würdesich die Prinzessin dieser fatalen Sache nicht mit ihrer un-widerstehlichen Leidenschaft angenommen haben. — Ja, rechtfatal," setzte er in sehr gütigem Tone hinzu; „und mirjetzt doppelt unangenehm, da ich einen kleinen Blick in IhrHerz gethan, mein lieber Fcrnow. Ob da noch etwas zumachen ist, darüber kann ich nicht urtheilen; da ich nichtweiß, wie genau Sie die junge Dame kennen. RechnenSie aber in jedem Verhältnisse auf meine Hülfe, soweit ichhelfen kann."
Der junge Offizier wollte mit beredten Worten seinenDank aussprechcn; doch unterbrach ihn der Regent schon beidem ersten Satze, indem er sortfuhr:
„Kommen wir zu Ende. Daß es viele dergleichenSachen gibt, wo ich die Herzogin nicht contrecarriren kannund mag, brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Sie sollmeinetwegen die einleitende!, Schritte zu einem Versuche thun,dieses Schloß mit Allem was drinnen ist, mitten in dieStadt zn versetzen, und ich will ruhig zuschauen und dabeilächeln; dagegen ist cs meine Pflicht, Fäden zu zerreißen,