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unter wie warnend und drohend den Zeigefinger. Dabeiaber lachte die Prinzessin laut und fröhlich; alles, was ersagte, schien sie mit Scherzreden zu beantworten, und alssie endlich auf recht komische und unwiderstehliche Art zuschmollen anfing, lachte er seinerseits herzlich, und man hörteihn deutlich sagen:
„Was will ich machen? Das ist eigentlich dein De-partement. Ich an deiner Stelle würde nicht so rasch zuWerke gehen."
Während dieser Unterredung und vorher schon hattesich der junge Ordonnanzoffizier dem Fräulein von Rippcrdagenähert, aber gegen seine sonstige Gewohnheit, mit großerAengstlichkeit. Aufs Tiefste bewegt von dein, was er beider Tafel gesehen und gehört, hätte er das junge Mädchenso unendlich viel zu fragen gehabt, aber lauter Sachen, diesich hier nicht erörtern ließen. Sein Herz hätte übcrfließenmögen von leidenschaftlichen, ja bittern Worten, er hätte ihrso viel zu sagen gehabt, daß er ihr nichts zu sagen wußte.
Ihr schien es übrigens nicht besser zu gehen. Sie,die sich sonst so gern mit ihm unterhalten hatte, die denlebhaften, geistreichen und eleganten Offizier beständig da-durch auszeichncte, daß sie ihm gern erlaubte, in ihrer Nähezu weilen, daß sic bei allgemeinen Spazierritten seine Ge-sellschaft zu liebe» schien, daß sie häufiger mit ihm, als mitanderen tanzte, ja, daß sie ihm zuweilen einen sinnendenBlick nachsandte, wenn er sic nach einem etwas animirten