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„Außerordentlich gut, Excellenz. Ich habe mich vor-trefflich unterhalten."
„Ja, unterhalten, vortrefflich; aber abgesehen davon,man speist in der That ganz dcliciös."
„Und Epcellenz lieben ein gutes Diner."
„Ich leugne das nicht, gnädige Frau; man wird alt,und alles das, was uns sonst Freude machte, schrumpftzusammen, ich möchte sagen, vereinigt sich im Gedanken anein gutes Diner. — In früheren Zeiten, meine Gnädige,da war cs anders..."
„Ja, in früheren Zeiten, da war eS anders!" seufztdie sehr alte Hofdame und hat ein Recht dazu, einen tiefenSeufzer auszustoße», denn sic, die früher mit einen: einzi-gen Athemzugc sämmtliche Offiziere eines Kavallerie-Re-giments in Aufregung zu setzen vermochte, kann jetzt nichteinmal mehr die Brüsseler Spitzen ihres Kleides in Bewe-gung bringen.
„Ganz anders," meint die Exeellenz und schielt be-deutend. „Ja, dazumal, als wir noch auf dem großen Mas-kenball anno 94 die Gavotte zusammcntanzten. — —!"
„O, Exccllcnz, nichts von dem Balle!" entgegnet dieHofdame, indem sie ihren Fächer ausbrcitet, um hinter denreifröckigen Damen auf demselben, mit auffallend niedrigemMieder und sonst noch allerlei, Schutz zu suchen.
„Da zeigen Sie mir gerade Ihr Portrait von dazu-mal," sagt die boshafte Ercellenz, indem sie mit ihren: dürren
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