Diner bei Hofe.
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auch klirrende Sporen, einen respectvollen Husten und das halb-untcrdrücktc Lachen verschiedener Hossränlein. Neben dem Sa-lon, in welchem sich der bemerkenswerthe Blumenstrauß befand,war von dem Kammerdiener geräuschlos noch ein weiteres Ge-mach , gegen das Appartement der Herzogin Lu, geöffnet wor-den , und diese beiden Zimmer füllten sich nach und nach mitdenen, welche heute das außerordentliche Glück hatten, zur Tafelgeladen zu sein.
Da sab man zahlreiche und schöne Damen, deren weißerTeint noch besonders hcrvorgehoben wurde durch die schwarzenKleider, welche die Trauer um den verstorbenen Herzog ver-schrieb; wenige der Jüngsten hatten es gewagt in ihrem Haaroder an ihrem Schmucke freundlichere Nuancen anzubringen unddie einfachen Traucrklcider irgendwie auszuschmückcn. Wasaber die älteren Damen anbctraf oder die Angehörigen desHofes, so sah man an ihnen nur Schwarz und Weiß: ja, einigealte Hofdamen, die in den langen Jahren ihrer Dienstzeit schonmanche Trauer mitgemacht hatten und in diesem, sowie invielen andern Fällen mehr zu thun pflegten als der strengsteObcrsthofmeister vorschreibeik konnte, ließen nicht die Spur vonGlanz und Weiß sehen, selbst ihre Augen hatten eine melancho-lisch gelbe Farbe, ihre Wimpern waren beständig niedergeschla-gen, der Mund fest verschlossen, und sie trugen deßhalb keinTaschentuch, weil eines von schwarzer Farbe leider noch nie da-gewesen war. — Mit vieler Jndiscretion versicherten dagegenein paar naseweise Kammerjunkcr, die alte Obersthofmeisterin