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002 Holz.
Auch ist es in Alkohol, Aedier und flüchtigen, so wiefetten Oelen, unauflöslich.
Das Hollundermark wird wegen seiner großen Leich-ligkeit sehr oft zu elektrischen Spielereien und Electro-meterkugeln angewendet.
B. Holz. Bilanz enfas er.
Zwischen dem Mark und der Rinde bestehen diePflanzen aus einem porösen Gewebe, in welchem ein gro-ßer Theil ihrer Säfte von der Wurzel aus nach den Ver-zweigungen der Pflanze oder des Raumes geführt werden.Bei den Bäumen nennt man dasselbe Holz, und bei denweniger festen Pflanzen vegetabilischen Faserstoff,Pflanzenfaser. Sie setzt sich von dem Stamm durchdie Aeste bis in die Blattstiele und die Blätter, und durchden Blüthenstiel bis in die Befruchtungswerkzeuge, undnach deren Abfallen bis selbst in die Frucht fort. WelcheVerschiedenheiten sie bei dem Uebergang von dem einenzu dem anderen Theil haben könne, ist nicht bekannt,und ich muß mich hier auf die Beschreibung des bis jetztUntersuchten beschränken.
Das, was von einer Pflanze oder einem Theile der-selben zurückblcibt, nachdem man die anfiöshchen Mate-rien durch Aetlier, Alkohol, Wasser, verdünnte Säurenund verdünntes kaustisches Alkali ausgezogen hat, hältman für Holz oder Pflanzenfaser.
aJ Das eigentlich sogenannte Holz macht das Ske-lett der Stämme, Aeste und Zweige bei den Bäumen undSträuchern aus. Es ist bei denselben sehr verschieden inTextur, Farbe, Härte, specilischem Gewicht u. a., und jenach diesen Ungleichheiten vermuthlich auch von unglei-cher Zusammensetzung. Seme Textur isL immer porös,rveil es longitudinale Gefäfse einschliefst, in deren Rich-Lüng es sich gewöhnlich leicht spalten läfst. In seinen Po-ren enthält es in frischem Zustand Säfte mit darin aufge-lösten Materien; beim Trocknen des Holzes geht das Was-ser w r eg, mit Zurücklassung des Aufgelösten, dadurch ziehtsich das Holz in der Breite beim Trocknen zusammen,