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3,1 (1827)
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Der Saft und seine Bewegung.

im Winter nbgehauenes Stück Holz 0,679 spec. Gewichthalte, während ein Stück von demselben Holze, mittenim Sommer abgehauen, nur 0,609 halte.

Die Summe von dem, was wir über die Bewegungdes Saftes in den Pflanzen zu wissen glauben, ist also,dafs, nachdem während der Winterkälte (oder in denwarmen Ländern durch Austrocknung während des hei-fsen Sommers) die Erscheinungen des Pflanzenlebens fastaufgehört haben, die Wurzeln bei annähernder Wärmedes Frühlings, wenn clas Wasser in der Erde seine festeGestalt verloren hat, oder in den heifsen Zonen bei derRegenzeit, anfangen, die sie umgebenden Flüssigkeiten zuabsorbiren, und sie in größerer Menge, als im übrigenJahre, in allen Richtungen nach den Extremitäten derPflanzen zu treiben, wobei sich ihre grünen Theile bil-den und auswachsen, während der größte Theil des Was-sers in der zugeführten Flüssigkeit in die Luft verdampft,und das, was von den im Safte aufgelösten festen Stoffennach der Vegetation übrig bleibt, mehr concentrirt durchden Splint zurückgeführt wird, um theils während nochdauernder Vegetation von dem aufsteigenden Safte wie-der aufgenommen, theils um bei anfangender Abnahmeder Vegetation des Jahres vom Holze und Splinte auf be-wahrt zu werden, je nach den Umständen entweder nurin der Wurzel oder sowohl in dieser als in dem Stamme,zur Entstehung der Vegetation des nächsten Jahres.

Ich werde später bei Beschreibung der chemischenVerhältnisse einzelner Pflanzentheile das anführen, waswir über die Zusammensetzung der Pflanzensäfte, welchebedeutend mehr veränderlich ist, als die der Flüssigkei-ten in den einzelnen Thierklassen, wissen.

Die grünen Theile der Pflanzen und im Allgemeinendie Blätter oder das Laub machen ein für das Pflanzen-leben sehr wesentliches Organ aus; werden sie wegge-nommen, so bleibt die ganze Vegetation für clas Jahr ste-hen, und würden sie jeden Frühling von einem Baumeweggenommen werden, so würde er nach wenig Jahrenabsterben. Die Hauptfunction der Blätter scheint eine