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3,1 (1827)
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und des Lichts beim Keimen.

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ziun Keimen gebracht werden konnten, als sie mit einerschwachen Auflösung von Chlor in Wasser benetzt wur-den, durch dessen oxydirende Eigenschaft die Ausschei-dung von Kohlenstoff bewirkt wurde, die auf gewöhnli-chem Wege nicht vor sich gehen wollte. Diese Ausschei-dung von Kohlenstoff macht, dals des kleine erste Pro-duct des Keimens weniger feste Materien enthält, als derSaamen. Th. de Saussure trocknete und wog Erbsen,liefs sie hierauf in Wasser keimen und trocknete dannnach 3 Tagen die gekeimte Saat; er fand nun, dafs sie4f. Procent an Gewicht verloren hatten, wovon nichtvöllig 1 Procent von der Luft aufgenommener Kohlen-stoff war. Die übrigen 3| Procent, weiche de Saus-sure für während des Keimens gebildetes Wasser ansah,war vermuthlicli der Unterschied im Wassergehalt zwi-schen den trocknen Erbsen vor dem Keimen, die nichtohne Zerstörung des Lebens vollkommen ausgetrocknetwerden konnten, und zwischen der durch das TrocknengeLödteten Saat.

Der unmittelbare Einfluß der Sonnenstrahlen ist demKeimen nachtheilig, UeberaU finden wir in der Natur,daß die ersten Lebenserscheinungen organischer Wesenim Dunkeln ihren Anfang nehmen, und dafs sie erst nacheiner gewissen Entwickelung den Einfluß des Lichtes sti-elten und bedürfen. Auch haben diefs die Versuche be-stätigt. Saamen, unter übrigens günstigen Umständen,dem unmittelbaren Einfluß der Sonnenstrahlen ausgesetzt,sterben ohne zu keimen. Dem zerstreuten Lichte ausge-setzt, keimen sie zwar, aber bedeutend langsamer als die,welche, unter übrigens gleichen Umständen, im Dunkelngelassen werden. De Saussure hat aus seinen Versu-chen geschlossen, daß die Ursache hiervon in der wär-meerregenden Kraft der Sonnenstrahlen liege, weil, wenndas Sonnenlicht durch Media geht, welche einen großenTheil der wärmenden Strahlen zurückhalten, sein Einflußin demselben Verhältnisse weniger schädlich ist. In die-sem Falle gleicht die Wirkung der Sonnenstrahlen aut'Saamen, der bleichenden Wirkung, welche sie auf Pflan-