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Chemische Verwandtschaft.
A und B gerade in der Menge vorhanden sind, die nölhigwäre, um jede für sich von C gesättigt zu werden) eineTheilung von C zwischen A und B, wobei 2 von A und-§- von B mit G gesättigt werden; und in dem rückstän-digen, ungesättigten Theile eines jeden, d. i. -§- von Aund 2 von B, ist die Summe der Menge der Masse unddie Gröfse des Verwandtschaftsgrades zusannnengenom-men, in beiden gleich, sie können also als zwei Kräfte,die einander das Gleichgewicht halten, angesehen wer-den. Da die Wirkung einer solchen schwächeren Affini-tät von einer anwesenden gröfseren Menge des schwäche-ren Körpers unterstützt wird, so sagt man, dafs dieserdurchseine chemische Masse wirke. Waren die Quan-titäten von A und B nicht in dem angeführten Verhält-nifs zu G, sondern in einem anderen, aber von beidenzusammengenommen gröfser als es zur Sättigung von Gnöthig ist, so bleibt eine so grofse Menge von einerjeden ungesättigt, dafs die Verwandtschaftszahl eines je-den, mit seiner airwesenden Masse verbunden, eine glei-che Summe giebt; z, B. wenn von A blofs die halbeQuantität sich vorfindet, die nöthig ist, um G zu sätti-gen, aber von B die ganze Quantität, so tlieilt sich Gunter sie auf die Art, dafs •§- einer jeden der da befind-lichen Quantitäten A und B ungesättigt bleibt und f vonjeder gesättigt wird. Diefs heifst mit wenigen Worten:Wenn zwei Körper, A und B, mit verschieden kräf-tiger Verwandtschaft streben, sich mit einer zurSättigung beider unzulänglichen Menge einesdritten Körpers, G, zu verbinden, so theilt sichC zwischen diese in einem zusammengesetzten-Verhältnifs von ihrem ursprünglichen Verwandt-schaftsgrade und von ihrer anwesenden Quan™titä t.
So richtig diese Regel an sich ist, so trifft sie dochnie im buchstäblichen Sinn in der Natur ein, weil dazunöthig wäre, was in der Wirklichkeit selten oder niegeschieht, dafs die drei Körper A, B und C bei dersel-ben Temperatur gleich leichtflüssig, gleich flüchtig, gleich