Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
223
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beschließt vielleicht langweilig.

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Ja, Herr von Fernow war glücklich und gedachte gernderer, die cs minder waren; deßhalb vergaß er auch später nichtjenes Mannes, den er Abends auf der Terrasse des Schloßgar-tens gefunden, und mit welchem er sich über Leuchtkäfer unter-halten. Er verschaffte dem wackern Künstler die gute Stelle einesAufsehers des herzoglichen Kupferstichkabinets, und als diesHeiurich Böhler seiner Mutter mittheilte, und Beide hieraufzur Wittwc Weiher Hinabstiegen, um sie von diesem Glückin Kenntniß zu setzen, da machte Frau Weiher dem ehe-maligen Photographen zum ersten Mal einen tiefen Knix.Rosa aber warf sich an die Brust ihres Bräutigams undsagte ihm unter vielen andern Dingen:Weißt du nochHeinrich, wie du an jenem Abend mit kummervollein Herzenin den Schloßgarten liefest und jenen Herrn trafst, von demdu mir sagtest, er sei so freundlich für dich gewesen, unddem wir jetzt Alles verdanken?"

Ja, das war ein segensreicher Augenblick," fuhr dasjunge Mädchen fort, indem sie innig und herzlich in die Augendes Mannes schaute, den sie liebte.Es war jener Augen-blick, von dem wir nimmer geglaubt, daß er auch unseinmal erscheinen werde, und von dem deine Mittler dochoftmals gesagt, daß er wenigstens einmal in jedem Men-schenleben cinträtc, der Augenblick des Glücks."

Was nun Herrn Krinipf anbelangte, so hatte ihmHeinrich Böhler den ganzen Photographen-Apparat über-lassen, und der kleine Maler half sich damit fort, wenn