Vierzehntes Kapitel.
Eine goldene Brücke.
Auf die Gefahr hin, dem geneigten Leser den An-fang des ersten Kapitels zu wiederholen, müssen wir ihndoch, dem Lauf unserer wahrhaftigen Geschichte gemäß, amheutigen Abend nochmals zur Wohnung des KammerherrnBaron von Wenden zurückführen, obgleich wir dieselbe nachdem Diner, und. zwar erst vor wenigen Stunden verlassen'Nachdem sich auch der Obcrstjägermeister von ihm verab-schiedet, hatten Reflexionen über seine Krankheitszuständeabgewcchselt mit Plänen für die Zukunft, und nebendemhatte der Dienst a'm Fenster eine nicht unbeträchtliche Zeitin Anspruch genommen. Doch schien der Baron in letz-terer Angelegenheit keinen besonderen Schritt vorwärts ma-chen zu können. Denn wenn sich auch das Mädchen zu-weilen blicken ließ, sogar flüchtig herniederschaute, so hieltsich Rosa höchstens sekundenlang auf, von irgend einer Be-wegung mit der Hand war gar keine Rede, sie sah ernst,