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Sechzehntes Kapitel.
schnellte sie empör wie eine Stahlfeder, wie ein Aal imWasser, und während sie dabei zwischen den verächtlich auf-geworfenen Lippen ihre weißen Zähne sehen ließ, blitzteaus ihren Augen ein unheimliches Feuer.
Ein Anderer als der Kammerherr von Wenden wärevielleicht auch so weit gegangen und hätte dann Angesichtsdieser Symptome an einen verständigen Rückzug gedacht,bei sich überlegend, daß kein Baum auf den ersten Hiebfällt und daß Rom nicht in Einem Tage erbaut worden ist.Wie gesagt, ein Anderer hätte sich, nachdem er gefunden,wie stark die Festung sei, ans der Angriffslinie zurückge-zogen, um mit Geduld und Ausdauer eine neue Parallelegegen den Feind zu eröffnen. Ein Anderer. Aber daß Herrvon Wenden kein anderer als er selbst war, das wußtesein Freund, der Major, ganz genau und hatte daraus seinenPlan gebaut.
Der Kammerherr athmete mühsam, als das jungekräftige Mädchen von ihm wegschnclltc und sich dabei zwischendem Stuhl und dem Tische gewaltsam einen Durchgangbahnte. Seine Blicke brannten fast fieberhaft, und wenner auch lächelte, so war dies Lächeln doch ein sehr künstlichesund gemachtes. Mit einer recht faden Bewegung schwanger sich von seinem Sitz in die Höhe und tänzelte dem Mädchendurch das Zimmer nach, das anfänglich vor ihm floh, dannaber mit einem Male mitten in der Stube stehen blieb,die rechte Hand in ihre Seite setzte, den Kopf mit einer