Rosa.
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in dm Schooß fallen ließ. „Ja, ich Hab' es immer gesagt,die Künstlerschaft, 's ist doch nichts dahinter. Und nungar das Photographiren, da warten zu muffen, wie dieSpinne in ihrem Netz, bis einmal eine unglückliche Fliegesich hinein verirrt!"
„Es ist ein trauriges Geschäft," erwiderte Herr Krimpsmit sehr ernster Miene. „Ich werde es auch nächstens auf-stecken und mich wieder vollständig der Malerei zuwenden.Die vielen Auslagen bei dem Photographiren! Und machtman wirklich was Hübsches, so meinen die Leute, sie müßtenes geschenkt haben."
Frau Weiher nickte mit dem Kopse, indem sie emsigwieder anfing, ihre Kartoffeln zu schälen,
„Das habe ich der Rosa schon tausendmal gesagt,"sprach sie nach einer kleinen Weile. „Da ist vorn und hin-ten nichts: da heißt es immer: Warten und Warten. Ja,und bei dem Warten wird man alt, und was hat so einarmes Mädchen, wenn einmal die erste Jugendfrische vor-über ist?"
„Aussicht auf ihren Bräutigam, unfern Herrn Böhler!"lachte boshaft der kleine Maler.
„Aussicht auf gar nichts ," suhr die Frau fort; „unddamit verschlägt sich das Mädchen andere ordentliche Partien."
„Ja, ja, es ist eigentlich sonderbar," meinte nachdenk-lich Herr Krimps. „Die meisten Freundinnen Rosa's habensich schon verheirathet. Da ist die Anna Korn und die