Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
155
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Wasser! Ich hab's, ich hab's an eine Fontaine!Ah! der Kastellplatz! Donnerwetter! Nnn aber die -Nummer! Bei der Nummer Hab' ich auch etwas ange-schaut. Hm! Hm! Was habe ich doch angeschaut? DasFenster mit acht Scheiben? Numero acht? Nein, das war'snicht! Die drei Flaschen auf dem Tische? Auch nicht. Unddoch Hab' ich an was gedacht. Nein, kein Ueberlegenhilft. Aber auf dem Kastellplatze will ich mich schon zu ihmfragen. Bestellt hat er mich, und da ich nicht weiß, zuwelcher Stunde, so will ich halt den Morgen hingeben undwarten, bis er nach Haus kommt!"

Nachdem Herr Krimpf dies bei sich überlegt, schmunzelteer vergnügt in sich hinein, wenn er an das vortrefflicheSouper dachte, welches er gestern Abend eingenommen,und an den guten Wein, der ihm gar keine Kopfschmerzenverursacht. Er stäubte seine Stiefel provisorisch mit einerKleiderbürste ab, schlenkerte die Hosen hin und her, um sievon dem Staub zu befreien, und nachdem er beides an-gezogen, machte er mit einer Hand voll Wasser seine üb-rige Toilette, zog Weste und Rock an und begab sich indas Atelier hinab.

Frau Böhler hatte ihm seinen Kaffee aufgehoben, derPhotograph aber war ausgegangen, um eine fertig gewor-dene Arbeit dem Besteller zu überbringen. Da zwischender alten Frau und dem kleinen Maler nie ein besondersgutes Einverständniß geherrscht, so war es nicht auffallend.