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Sechzehntes Kapitel.
sprach er nach einer Pause zu sich selber, während welcherer sich heftig die Stirn gerieben hatte. „Ist es mir dochgrade, als seien wir in Streit zusammen gerathen, derjunge Offizier und ich. Geschimpft und geflucht wmigstensHab' ich. — Dann meine ich auch, ich hätte etwas, dasmir ziemlich wichtig gewesen, auf den Boden geworfen.Hollah! so wird es sein. Alle Donnerwetter!"
Bei diesen letzten Worten sprang Herr Krimpf mit einemeinzigen Satze aus dem Bette und stürzte mit einer außer-ordentlichen Hast auf seinen Nock zu, dessen Taschen er inaller Geschwindigkeit untersuchte. — Darin war nichts zufinden, und er wußte doch, daß er die beiden Photographienbei sich gehabt. Es sah komisch aus, wie der kleine Malerjetzt die Hand mit seinem Rock herabhängen ließ, miteinem ziemlich nüchternen, ja trostlosen Blick an den glän-zenden Morgenhimmel hinaufsah und sich am Kopfe kratzte.— „Ja, die Photographien habe ich weggegeben!" sagte erendlich, „und der Henker mag wissen, in welchen Händensie sich nun befinden. Krimpf, das ist ein schlimmesStück Arbeit! Aber mich soll der Teufel lothweise holen,wenn, ich mich nicht auf die Adresse besinnen will, welchemir der Offizier gegeben. — Ein Platz in der Stadt wares. Habe ich denn nichts dabei gedacht, als er mir ihnnannte? — Es ist ein gutes Mittel, sich bei einem Namenetwas zu denken, wenn man ihn wiederfinden will. —Richtig, an Wasser Hab' ich gedacht. An sprudelndes