Rosa.
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Herr Krimps erhob sich von seinem Bette in die Höheund war augenscheinlich nicht ganz zufrieden mit den beisich selber angestelltcn Nachforschungen. Etwas war nochvorgefallen, das wußte er. Er mußte mehrmals rückwärtsgehen; er mußte so zu sagen wieder mit dem ersten GlaseBordeaux beginnen. Ah! jetzt fing er an, einen Faden indie Hand zu bekommen. Der Andere, der Offizier, hattegewußt, wer er sei, daß er Krimps heiße. Ja, so war's.Der kleine Maler mußte selbst lächeln, als er fühlte, wieder Nebel in seinem Kopfe zu weichen anfing, und als dergestrige Abend immer klarer vor ihn trat. Er bildete sichüberhaupt gern etwas auf seine geistigen Fähigkeiten, na-mentlich auf sein Gedächtniß ein, und dies Gedächtniß warin der That für Sachen, die Herr Krimps behalten wollte,nicht schlecht. — Der Offizier hatte also gewußt, daß er inder Pfahlgasse wohne, und dann hatte er von der Rosagesprochen. — Richtig, die Rosa! — An diese sollte ereinen Brief besorgen, den der Andere ihm gegeben. — —Den er ihm gegeben? Nein, nein, er hatte ihm nichts ge-geben. — Den er ihm erst geben wollte, und zu dem Zwecksollte er, der Maler, den Offizier besuchen. — Aber wo?—— Teufel! das hatte er vergessen, und das war rechtungeschickt. So viel erinnerte er sich wohl noch, daß dessenWohnung auf einem der Plätze der Stadt gelegen war.Aber weiter. „Es fällt mir schon noch ein," dachte er.„Damit jedoch war unsere Unterredung noch nicht zu Ende,"