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Fünfzehntes Kapitel.
aber drehte er sich mit einer hastigen, zuckenden Bewegungwieder gegen den jungen Mann und sagte mit einemunangenehm verzerrten Gesichte und einein schneidendenTone:
„Herr von Fernow — Sie erlauben," unterbrach ersich selbst, „das; ich Ihren Titel weglasse, — da auch ichbitte, den Obcrstjägermeister bei Seite zu setzen und sich füreinige Augenblicke nur mit dem Baron Rigolt zu beschäfti-gen. — Herr von Fernow, Sie haben sich in den letztenTagen ein Vergnügen daraus gemacht, sich etwas sehr aus-fallend mit meinen; Thun und Lassen zu beschäftigen. Siebaden Leute, die ich in meinem Interesse gebrauchte, fürsich zu gewinnen gewußt, Sie haben sich in den Besitz mei-ner kleinen Geheimnisse gesetzt und haben das, was Sieauf Umwegen erfahren, getreulich Seiner Hoheit, dem Re-genten rapportirt."
„Herr Baron!" rief der junge Offizier, indem ereinen Schritt zurücktrat,— „Sie führen eine eigenthümlicheSprache!"
Obgleich er auf eine Scene mit dein Oberstjägermeistergefaßt war, so fiel ihn derselbe doch so ohne alle Vorbe-reitung an, daß er unwillkürlich nach der Hand seines Geg-ners blickte, ob derselbe iin nächsten Moment nicht ein PaarPistolen aus der Rocktasche ziehen würde.
„Wenn Ihnen das Wort „rapportirt" nicht gefällt,"suhr Jener mit einem malitiösen Aufwerfen seiner Lippen