Keine Rose ohne Dornen.
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Momente erschien in der Person des händereibenden Lakaien,der sich ihm süßlächclnd näherte und mit lispelnder Stimmemeldete: „Seine Excellenz, der Obcrstjägermeister, Herr-
Baron von Rigoll, bäten den Herrn Adjutanten auf zweiWorte in den Alldienzsaal." Dorthin ging denn auch ver-jünge Offizier und schritt gar nicht so zögernd und ängst-lich, wie vor einer halben Stunde. Was kümmerten ihnjetzt alle Rigoll's der ganzen Welt! Ja, er hoffte sogar,Seine Excellenz möchten die Gnade haben, sich speziell umihn zu bekümmern und er war in der Verfassung, demBaron, wenn ihn dieser mit bekannten Fragen beehrenwürde, vollkommene Aufklärung zu geben und nichts vorzu-enthalten. — —
Der Oberstjägermeister stand in dem Audienzsaal inder uns wohlbekannten Fensternische. Er wandte sich beimEintritt des Herrn von Fernow um, und wenn auch umseine zusammengekniffcnen Lippen das ewige lauernde Lächelnspielte, so blickten doch seine Augen etwas zu starr, umfreundlich auszuschaucn, und dazu spielte seine Gesichtsfarbenoch stärker, als gewöhnlich, in's Gelbliche.
„Euer Excellenz haben mich befohlen?" sagte der Ad-jutant, indem er sich dem Baron rasch genähert, der ihmnur wenige Schritte entgcgenkam und ihm antwortete:
„Von Befehlen kann keine Rede sein, Herr Major,Ich habe Sic nur um zwei Worte gebeten." Der Oberst-jägermeister blickte einen Augenblick durch's Fenster, dann