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Fünfzehntes Kapitel.
„Allerdings sind alle Arrangements getroffen," wie-derholte dieser; „doch scheinen wir Alle vergessen zu haben,daß das Schloß von Eschenburg sehr klein ist und kaumPlatz für die Herzogin und für Sie, Prinzessin, bietenwird."
„Für mich?" fragte sie; „es fällt mir nicht ein, nachEschenburg hinauszugchen."
„So haben sich Ihre Ansichten geändert?"
„Ja, es ändert sich Manches," erwiderte die Prin-zessin mit sehr leiser Stimme.
„Sagten Sie mir damals nicht selbst, cs würde Ihrehöchste Lust sein, in der Nähe des künftigen kleinen Thron-erben zu verweilen?"
„Oder in der Nähe einer kleinen Prinzessin. Richtig,ich sagte so."
„Und jetzt?"
„Jetzt habe ich bei mir überlegt, oder ich habe mirvielmehr in's Gedächtnis; zurückgerufen, wie oft Sie mirgesagt, Sie hielten es für besser, wenn ich meine Schwe-ster mehr ihren eigenen Weg gehen ließe. Ich habe ge-funden, daß Sie damals Recht hatten, und will jetzt darin,wie auch noch in manchem Andern, strenge Ihren Rathbefolgen."
Als die Prinzessin dies sagte, war der Ton ihrerStimme auffallend ernster geworden, und sie ließ dieQuaste so gerade vor ihrem Gesichte herabhängen, daß