Keine Rose ohne Dornen.
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hinzu, „so muß ich meinen thcnersten Vetter bitten, nie-derzusitzen, damit ich nicht gar zu sehr im Nachthcil bin;— eine arme, kleine Figur, wie ich! — Sehen Sie, wieich den Kops erheben muß, um an Ihnen hinauf zu blicken.Das ist keine Gleichheit der Waffen!"
Mit diesen Worten war sie auf ihre eigenthümlicheArt halb tänzelnd, halb schleifend ganz nahe vor den Re-genten getreten, und als sie nun in nächster Nähe ihmvon unten herauf in die Augen sah und dabei den kleinenMund so schelmisch geöffnet hatte, daß man ihre feinenZähne sah, während sie die Augen eine Sekunde nachheretwas affcctirt schläfrig schloß, sagte der Regent mit einemsür sie unerklärlichen Seufzer: „Ja, ja, es ist besser, meinetheuerste Elise, wenn wir uns niedersetzcn."
„Schön," entgcgnete sie lebhaft, „und dort auf demRuheplatz am Fenster, ans dem Divan nach meiner Erfin-dung. Ich bilde nur was auf diese Construktion ein."
Sie schoß nach dem bezeichnten Sopha hin, und wäh-rend sie die Hand auf die verborgene Feder legte, fuhr siefort: „Aber Sie kennen die Maschinerie?"
„O, ich kenne sie vollkommen," sagte der Regent, derihr langsam gefolgt war. „Es ist eine verkörperte Launeunserer liebenswürdigen Prinzessin."
„O weh, o weh!" rief sie mit komischem Ernste aus,„Euer Hoheit sind galant gegen mich; da habe ich wahrschein-lich etwas begangen, und werde eine gelinde Strafpredigt