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Fünfzehntes Kapitel.
die Unterscheidungen und Abtheilungen der Felder aus cise-lirtcr Bronce bestanden. Aus demselben Metall befand sichauch ein prachtvoller Lustre über dem einzigen rundenTische, der Platz für acht Personen bot. Eine größere An-zahl lud die Prinzessin nie zu ihren kleinen Diners. DieThüre war ebenfalls aus Eichenholz auf's Zierlichste ge-schnitzt, ebenso wie das Buffet, auf dem sich seltene Majo-liken und alte reiche Krystallgefäße befanden. Die beidenFenster dieses Zimmers hatten Vorhänge von dunkel vio-lettem Sammt, welche Stoffe man auch auf den Sesselnund Stühlen sah. Die langen Felder auf der Wand warendecorirt mit in Bronce ausgeführten Wildpret- und Ge-flügelgruppcn, seltenen Kunstwerken, die Thiere und Vögelin einer frappanten Natürlichkeit, welche der regierendeHerzog zur Ausschmückung des Speisezimmers der Prin-zessin von einem bedeutenden Künstler hatte anfertigenlassen.
Neben diesem Speisezimmer war das Frühstückzimmerder Prinzessin, woselbst sie auch die Damen empfing, welchesie ihres besondern Vertrauens und ihrer Freundschaft wür-digte. Hier bestanden die Tapeten aus hellblauem Seiden-stoffe und das ganze Ameublement aus Rosenholz. Eswar dies ein heiteres, lachendes Zimmer, mit einem großenBogenfenster, welches eine prachtvolle Aussicht auf die umdas Schloß liegende Stadt gewährte. Hohe Epheuwändetrennten die beiden Ecken im Hintergründe dieses Gemachs