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Vierzehntes Kapit et.
Haupt weißt du mit der Feder besser umzugehen als ich.Mir scheint aber fast, du fürchtest dich durch dein Schreibenzu comproinittiren. Wenn du das glaubst, so lassen wirdie Sache fallen. Ich habe dir nur meine Bereitwilligkeitzeigen wollen."
Damit stand er auf und nahm seinen Paletot, dener bei der Ankunft auf ein Sopha geworfen.
„Und glaubst du, daß dein junger Mann sicher ist?"
„Er wird es sicher übergeben, daran zweifle ich nicht."
„Und wann?"
„Morgen, wenn es dir geirehm ist."
Das sagte Herr von Fernow, wie gelangweilt, ineinem fast schläfrigen Tone, wobei er gewaltig gähnte.
„Dann werde ich zwei Zeilen schreiben."
„Wie du willst."
Der Kammerherr setzte sich an den Schreibtisch, kauteeinen Augenblick an der Fahne seiner Feder, und als dieselbenun hastig über das Papier zu fliegen begann, zündete sichder Major zum Nachhausegehen eine neue Cigarre an undknöpfte Paletot und Handschuhe zu.
„So," sprach Herr von Wenden, „kurz und gut. Sollich es dir vorlesen?"
Der Major nickte mit dem Kopfe und stellte sich nebenden Schreibtisch.
„Verehrtes Fräulein! Seit längerer Zeit bin ich soglücklich, Sie an Ihrem Fenster zu sehen, würde aber